Thermen

Öffentliche und private Thermenanlagen (thermae, von griechisch thermos: warm, also Warmbäder) zählten zu den aufwendigsten Baukomplexen der römischen Antike. Sie bestanden gewöhnlich aus einer Flucht von Umkleideräumen und Badezimmern mit heissen, warmen und kalten Becken (Caldarium, Tepidarium, Frigidarium) und weiteren Einrichtungen, die der Körperpflege, dem sportlichen Training und der Kontaktpflege dienten (siehe Bäder). Ein ausgezeichnetes Beispiel einer solchen Anlage sind die Thermen von Stabiae am Golf von Neapel. Die Caracallathermen (um 217 n. Chr.) in Rom, die zu den grossartigsten Anlagen ihrer Art zählen, vereinigten Bibliotheken, Lesesäle und grossflächige öffentliche Räume unter einem Dach und waren üppig mit Mosaiken, Malereien und Stuck ausgestattet


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