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Antikefan-Blog

Letzte Meldungen der Archäologie-Seite des Spiegel

Das Rätsel vom Knochensee

Am Ufer eines indischen Bergsees liegen die Knochen Hunderter Menschen verstreut. Was passierte vor Jahrhunderten im Himalaya? Eine Studie gibt erste Antworten über die Herkunft der Opfer.

Als den Menschen das Mondfieber packte

Seit Jahrtausenden fasziniert uns der Mond. Wie archäologische Funde zeigen, dokumentierten Menschen seine Phasen schon lange, bevor sie eine Schrift entwickelten.

Spurensuche im antiken Müllberg

Eigentlich erlebten die Menschen im Byzanz des 6. Jahrhundert eine Blütezeit. Doch der Niedergang deutete sich bereits an, glauben Archäologen. Auf ihre Erkenntnisse stießen sie in den Abfallbergen der Stadt.

Warum ein 13-Jähriger für diesen Schatz keinen Finderlohn will

Ein Schatz auf Rügen, ein schwarzer Sarkophag in Ägypten, das älteste Tierbild der Menschheit: Archäologen haben 2018 erstaunliche Entdeckungen gemacht. Die Highlights.

Hier sehen Sie die Top-Funde deutscher Archäologen

Die Himmelsscheibe von Nebra gehört zu den wichtigsten archäologischen Funden überhaupt. Eine Ausstellung in Berlin zeigt sie nun mit weiteren Prunkstücken des Landes - von der Steinzeit bis fast in die Gegenwart.

Letzte Beiträge von "Logistik des Varus"

Korrigierte Sicht auf Kalkriese: „Wir stehen am Anfang, nicht am Ende“

Ein hochinteressanter Beitrag fand sich kürzlich (10.03.2019, ein Hinweis von Dieter Kuhnert) in der Neuen Osnabrücker Zeitung:

Korrigierte Sicht auf Kalkriese
Varusschlacht-Forscher: „Wir stehen am Anfang, nicht am Ende“

von Burkhard Ewert

Jahrelang vermarkteten die Betreiber von „Museum und Park Kalkriese“ diese rekonstruierte Anlage als Schutzwall, hinter dem sich Germanen versteckten, um den Heertross der Römer zu attackieren. Bei dieser Deutung war viel Phantasie dabei. Dem Stand der Forschung entspricht sie nicht.

Aber lest selbst …

Alternativ: https://www.welt.de/geschichte/article190558239/Varus-vs-Arminius-Schlacht-bei-Kalkriese-wird-umgedeutet.html


Römisches Marschlager bei Bielefeld-Sennestadt entdeckt

Gerade an der Grenze von Bielefeld-Sennestadt zu Oerlinghausen ist ein römisches Marschlager entdeckt worden. Es hat eine Größe von 26 Hektar und verfügt über zwei Clavicula Tore. Der LWL hat im September 2018 einen Suchschnitt auf dem südlichen Wallgraben durchgeführt und die klassische V-Form des Spitzgrabens gefunden, jedoch keine sonstigen Funde.

Das Bild gibt die Lage des Lagers aus dem Vortrag von Frau Dr. Tremmel auf der LWL Jahrestagung für Archäologie 2019 wieder (11.03.2019). Die gelben Punkte markieren die Clavicula Tore, der gelbe Strich den Suchschnitt. Der Wallgraben zum Menkhauser Bach ist vermutlich stark erodiert. Der orange Punkt markiert ein mögliches südliches Tor (eigene Interpretation). Auch die Punkte am Ostrand sind meine Interpretation.

Als Zeitstellung wird 4-5 n. Chr. bis 15 n. Chr. angesetzt, derzeit ist alles möglich, weil es keine weiteren Funde gibt.


Römisches Marschlager bei Hemmingen-Wilkenburg

Ein Hinweis von Dieter Kuhnert über Jörg Meyer zu Theenhausen: Am 15.10.2015 wurde ein neues Römisches Marschlasger vorgestellt – bei Hemmingen-Wilkenburg an der Leine in Niedersachsen. Die Größe beträgt etwa 30 ha. Es wird sicher nicht das letzte Lager dieser Art weiter östlich sein.

Vorstellung

Vorstellung

Ausgrabung

Ausgrabung

Ausgrabung

Ausgrabung

Weitere Detaiils bei Wikipedia.


Programm der AG Altertum im 1. Halbjahr 2015

Das Programm der Arbeitsgruppe Altertum des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V.  im 1, Halbjahr 2015:

15. Januar
Austauschabend
Rückschau und -Vorschau. Wunschthemen

12. Februar
Antike Militärgeschichte
Mit ?echten, lebendigen? Germanen
Vortrag von Dieter Kuhnert

12. März
1. Was suchten die Römer in Germanien?
2. Neues zum Gefolgschaftswesen & den Altsachsen
3. Arianische Christen in Westfalen?
Vortrag von Jörg Meyer zu Theenhausen

16. April
?Germanentum? nach heutigen Erkenntnissen der historischen Wissenschaften
Vortrag von Marianne Koch

7. Mai
Neues zur Ethnogenese der Kelten
Vortrag von Andreas Otte

11. Juni
Begehung des alten Ortskerns von Theesen zur Veranschaulichung in der Landschaft
Führung in Theesen mit Dr. Manfred Fröhlich
Treffpunkt 19.30 Uhr „Haltestelle Kobusch“, Theesener Str.

Alle* Veranstaltungen finden im neuen Bielefelder Stadtarchiv statt:
Kavalleriestr. 17 (Amerikahaus), immer Donnerstags um 19:30 Uhr.

*mit Ausnahme des Juni-Termins

Kontakt-Adresse: Jörg Meyer zu Theenhausen, Tel. 05201 667539
E-Mail: brief@biohof-mobil.de


Exkursion der AG Altertum am 28.02.2015

Die Arbeitsgruppe Altertum im Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V. trifft sich außer der Reihe zu einer Führung in Paderborn:

Termin: Samstag, 28. Februar 2015, 11:00 Uhr
Ort: Museum in der Kaiserpfalz, Kassenbereich
Am Ikenberg, 33098 Paderborn

Der Archäologe Sven Spiong führt die Teilnehmer durch die Ausstellung:

„Im Schlamm versunken. Die Geschichte des Marktplatzes in der aktuellen Foyerausstellung“
Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine spannende Zeitreise und in die Ausgrabungen auf dem Paderborner Marktplatz.

Im Anschluss zeigt er den Teilnehmern noch die Daueraustellung und falls das Wetter es erlaubt, gibt es noch eine Grabungsbesichtigung.


Letzte Beiträge von "Archäologie Online"

Soziale Ungleichheit in bronzezeitlichen Haushalten

Wohlhabende Familien lebten mit zugezogenen Frauen und sozial niedriger gestellten Personen im selben Haushalt zusammen. | Soziale Ungleichheit gab es in der Vorgeschichte Süddeutschlands bereits vor 4.000 Jahren, und das sogar innerhalb eines Haushalts. Das ergab jedenfalls eine neue Studie die im Fachjournal Science veröffentlicht wurde. Archäologische und archäogenetische Auswertungen von bronzezeitlichen Gräberfeldern im Lechtal bei Augsburg zeigen, dass Familien biologisch miteinander verwandter Personen mit höherem Status zusammenlebten mit nichtverwandten Frauen, die aus der Ferne kamen und den Grabbeigaben nach zu schließen ebenfalls einen hohen Status innehatten. Zusätzlich fanden sich eine größere Anzahl von Einheimischen, aber offensichtlich armen Individuen in den Gräberfeldern. Die Forscher schließen daraus, dass es in den Haushalten dieser Zeit und Region bereits soziale Ungleichheit gab. Ob es sich bei den ärmeren Individuen um Gesinde oder Sklaven handelt, lässt sich nur spekulieren.

Internationale Forschung zu Konservierungsmaßnahmen an Salzmumien-Funden in den Werkstätten des RGZM

Die Stadt Zanj?n (Iran) beherbergt eines der drei weltweit bekannten antiken Salzbergwerke. Im Rahmen eines von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekts mit dem Schwerpunkt zur Bewahrung des kulturellen Erbes in Krisenregionen (»Patrimonies«) führt eine iranisch-deutsch-österreichische Forschergruppe gemeinsam Maßnahmen zur Konservierung und Präsentation zu den Mitte der 1990er Jahre gefundenen Salzmumien und ihrer Ausrüstungsgegenstände durch. Proben von archäologischen Funden aus dem antiken Salzbergwerk im heutigen Iran werden derzeit im Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) untersucht. Zwei iranische Restauratorinnen forschen gemeinsam mit den Kollegen des RGZM an den 1.500 bis 2.400 Jahre alten Lederfragmenten.

Ohne Bagger und Spaten: Archäologische Untersuchungen am Weltkulturerbe Corvey

Unmittelbar südlich des Weltkulturerbes Schloss Corvey (Kreis Höxter) untersucht derzeit ein Forscherteam des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit Unterstützung des Ludwig Boltzmann-Instituts für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie aus Wien die Überreste der mittelalterlichen Stadt Corvey, die sich einst an das berühmte Kloster anschloss. Außergewöhnlich dabei ist: Sie nutzen weder Bagger noch Spaten, sondern moderne Technologie.

Alte Genome geben Einblick in die genetische Geschichte der zweiten Pestpandemie

Die Analyse von 34 Pestgenomen aus der Zeit des Schwarzen Todes und nachfolgender Epidemien zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert in Europa zeigt, wie sich das Bakterium nach einem einzigen Eintrag nach Europa diversifizierte.

Eine Art, viele Ursprünge

In einem in Nature Ecology and Evolution veröffentlichten Artikel argumentiert ein internationales Forschungsteam, dass unsere evolutionäre Vergangenheit als das Ergebnis dynamischer Veränderungen im Vernetzungsgrad, oder dem Genfluss, zwischen frühen Menschen verstanden werden muss, die über ganz Afrika verstreut lebten. Die Betrachtung früher menschlicher Populationen als eine Reihe von Zweigen eines einzigen evolutionären Stammbaums könne irreführend sein, weil sie die menschliche Geschichte auf eine möglicherweise illusorische Abfolge von "Spaltungszeiten" reduziert.

Letzte Beiträge "Historie of the ancient world"

A History of Ancient Rome in 10 Buildings

This article introduces the first ten of my fifteen buildings, which range in date from the foundation of Rome to the collapse of the Western Roman Empire.

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10 Self-Help Tips from a Roman Emperor

Looking for some ancient wisdom to guide your life? Consider reading Marcus Aurelius' Meditations.

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The Search for Early Christian Egypt: Archaeology and the Treasures of the Desert

How did Christianity reach Egypt? What are the earliest fragments of the New Testament found in Egypt? What can archaeology tell us about when Christianity replaced the older Egyptian religion?

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Basel papyrus is an ancient medical text, researchers find

Since the 16th century, Basel has been home to a mysterious papyrus. With mirror writing on both sides, it has puzzled generations of researchers.

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Spells, charms, erotic dolls: love magic in the ancient Mediterranean

Erotic spells were a popular form of magic. Professional magic practitioners charged fees for writing erotic charms, making enchanted dolls (sometimes called poppets), and even directing curses against rivals in love.

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